Schalck-Golodkowski und die Pleite der DDR

Foto: Andreas Lander

Alexander Schalck-Golodkowski – in der Wendezeit und den Folgejahren nach der Wiedervereinigung in aller Munde. Doch wieso kannte man in der DDR seinen Namen nur in ausgewählten Kreisen? Wer war dieser Mann, dem nachgesagt wird, er hätte maßgeblichen Anteil daran, dass die DDR mit den horrenden Schulden im „Nichtsozialistisches Wirtschaftsgebiet“ nicht bankrott ging? Wie war es dem obersten Devisenbeschaffer und Herrn über das KoKo- Imperium gelungen, den so wichtigen Liquiditätsstatus am internationalen Markt wieder herzustellen? Auch bei allen Erkenntnissen aus den Archiven und den Forschungen der Historiker über die Vorgänge um den Milliardenkredit von 1983 - wie war es im Alltag Anfang der 80er Jahre um Lebensmittel und Konsumgüter für die Bevölkerung bestellt? Und wie machte sich die Lage der sozialistischen Planwirtschaft im Leben der Menschen bemerkbar? Eine Spurensuche im Geflecht der Geschichte, kreisend um einen Protagonisten – Alexander Schalck-Golodkowski.

 

Buch/Regie: Steffen Jindra

Regie Spielszenen: Peter Pippig

Kamera: Torbjörn Karvang / Frank Menzel

Schnitt: Patrick Basedow / Stefan Mielenz

Musik: Philipp E. Kümpel/ Andreas Moisa

Produktionsleitung: Sascha Beier

Producer: Katrin Thomas

Produzentin: Simone Baumann

Besetzung:
Roland May als Alexander Schalck-Golodkowski
Christian Fischer als Josef März 
Bruno F. Apitz als Dr. Heinz Volpert

Länge: 45 min

Fotos: Andreas Lander

Bildergalerie

Sendetermin:  24.07.2016, 20.15 Uhr, MDR FERNSEHEN