Grenzgebiet! Sperrzone!

Foto: MDR_ A. Liebig

Im August 2011 jährt sich zum 50. Mal ein historisches Ereignis, das bei den Deutschen tiefe Spuren hinterlassen hat: der Bau der Berliner Mauer und die damit endgültige Abriegelung der DDR. Was das für die Menschen im Grenzgebiet bedeutete und wie sie im Schatten des „antifaschistischen Schutzwalls“ lebten, erzählt die  zweiteilige Doku-Reihe „Grenzgebiet! Sperrzone!“, produziert von der SAXONIA ENTERTAINMENT GmbH für das MDR Fernsehen.  
Am 12.07.2011 kommt nun der zweite Teil dieser Doku-Reihe im MDR Fernsehen. Zentral geht es um die Jahren zwischen 1961 und 1973: Nicht nur zahlreiche Familien werden anfang der 60er Jahre gewaltsam umgesiedelt und verlieren somit Haus und Hof, auch die Grenzanlagen werden mit einem riesigen Aufgebot an Material und Personal mehr und mehr ausgebaut. Ehemalige Grenzsoldaten, wie Wolfgang Schlicht und Heiner Wehr erzählen im zweiten Teil dieser Dokumentation von ihrem Grenzalltag und der Angst vor den Flüchtenden.

Die Dokumentation „Grenzgebiet! Sperrzone!“, vom Autor Christian H. Schulz und in Zusammenarbeit mit den drei Landesfunkhäusern des MDR, erzählt packend und emotional zahlreiche unbekannte Einzelschicksale aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die einen bewegenden Einblick geben in das Leben der Menschen entlang der Grenze.

Sendetermin: 12.07.2011 um 22.05 im MDR Fernsehen