Körperschmuck für immer und ewig - Madeleine Wehle auf Tattoo-Messe

Immer mehr Menschen, ob jung oder alt, schmücken sich mit den blauen oder farbigen Verzierungen auf ihrer Haut. Für die einen ist es schlicht ein "Arschgeweih", für die anderen ein trendiger Körperschmuck. Die kultigen Bilder standen im Mittelpunkt der Tattoo-Expo Magdeburg am 5. und 6. Mai. Schon zum 14. Mal.

"Vor Ort um vier"-Moderatorin Madeleine Wehle hat sich inspirieren lassen und begab sich auf die Suche nach dem perfekten Tattoo und informierte sich an Tätowier- und Piercingständen. Dabei traf sie verrückte Gestalten, Fans und auch Verweigerer und Lokalpatrioten, die zum Beispiel den Magdeburger Dom auf dem Rücken zur Schau stellen oder den Magdeburger Reiter auf der Brust stolz präsentieren. Tattoos sind uralt. Auf 7000 Jahre alte Mumien in Chile fand man Tätowierungen an Händen und Füßen. Früher dienten Tätowierungen als Kennzeichnung einer Gruppe oder als rituelles oder sakrales Symbol. Seefahrer, Soldaten oder Sträflinge ließen sich mit entsprechenden – oft freizügigen – Bildern schmücken.

Inzwischen ist ein Tattoo ein beliebtes Modeaccessoire. Arschgeweih, Sterne, Schwalben, Herzen. Und: Figuren und Formen aus dem Computerbereich gehören zum neuesten Trend. Die beliebtesten Tätowierobjekte sind übrigens Arme und Rücken.

Viele davon waren auch zur Magdeburger Tattoo-Expo live verziert, denn über 50 Aussteller warteten auf ihre Kundschaft. Schon Stunden vor der Eröffnung warteten die Fans auf den Einlass. Tätowierer und Piercer aus Deutschland, Polen, Russland und Chile waren diesmal dabei.

VOR ORT UM VIER von der 14. Tattoo-EXPO in Magdeburg (Wiederholung am Montag, 7. Mai um 10.48 Uhr im MDR FERNSEHEN)