Mördersuche auf dem Seziertisch

Wenn Tode reden - Mördersuche auf dem Seziertisch - evt. Heiko Cinibulk bzw. Andreas Lander

Die packende Reportage über den Magdeburger Rechtsmediziner Dr. med. Werner Kuchheuser war Teil des Formats „Wenn Tote reden – Mördersuche auf dem Seziertisch“, das am Mittwoch, den 11. März 2009, im MDR ausgestrahlt wurde. Die Dreharbeiten zu dem 30-Minuten-Film der SAXONIA ENTERTAINMENT GmbH fanden im Institut für Rechtsmedizin der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg statt.

Die Reportage zeigt, wie Dr. med. Werner Kuchheuser und sein Expertenteam über winzige Details den Tätern auf die Spur kommen. Der Tod ist sein Beruf und das seit 30 Jahren. Mehr als eintausend Leichen hat er untersucht.

Autorin Susann Rook: „Uns interessierte auch, wie sich die Ermittlungsmethoden der Rechtsmedizin in den vergangenen Jahren verändert haben. Heute geht man zwischen Obduktionsraum und DNA-Labor mit Hightech auf Mördersuche. Das war vor wenigen Jahren noch nicht in jedem Fall möglich. Ungelöste und längst aufgegebene Kriminalfälle werden jetzt neu aufgerollt. Damit sind die Experten der Rechtsmedizin zu einem verlässlichen Partner für die ermittelnden Kriminalisten geworden.“

Für Producer Heiko Cinibulk und sein Team war der Film eine besondere Herausforderung: „Wir drehten mehrere Tage in den Laboren und Obduktionsräumen des Rechtsmedizinischen Instituts in Magdeburg. Nicht immer eine einfache Sache. Doch die Mediziner unterstützen uns hervorragend und ermöglichten uns einen sehr exklusiven Einblick in ihre spannende Arbeit. Um die Authentizität der im Film gezeigten Mordfälle zu wahren, drehten wir nachgestellte Szenen teilweise an Originalschauplätzen in Magdeburg und Dresden.“

Die Reportage „Wenn Tote reden – Mördersuche auf dem Seziertisch“ wurde am Mittwoch, 11. März, um 21.15 Uhr im MDR in der Reihe „SACHSEN-ANHALT SPEZIAL – DIE REPORTAGE“ gezeigt.