Wettkampf der Roboter - Alex Huth live beim RoboCup 2013

Alex Huth moderiert Vor Ort um vier live vom RoboCup aus Magdeburg

Sie sehen ungewöhnlich aus, sie sprechen oder singen, spielen Fußball, tanzen sogar, putzen oder können Menschenleben retten: Roboter! Einmal im Jahr haben sie und ihre "Schöpfer" ihren ganz großen Auftritt bei den RoboCup German Open in Magdeburg. Insgesamt 200 Teams und mehr als 900 aktive RoboCupper werden zu den spannenden Wettkämpfen vom 23. bis zum 26. April erwartet. Moderator Alex Huth meldet sich live aus Magdeburg und berichtet von den spannenden Wettbewerben, spricht und spielt mit den jungen Roboter-Erfindern und den Robotern selber ...

In den Kategorien Soccer, Dance und Rescue messen sich über 510 technikbegeisterte Kinder und Jugendliche in den Magdeburger Messehallen und ermitteln, welche wenigen Spitzenteams sich für die RoboCup-Weltmeisterschaft in Eindhoven qualifizieren und damit Deutschland international vertreten werden. Neben der 13. Deutschen RoboCup-Junior-Meisterschaft bereiten sich auch rund 45 "erwachsene" Teams aus 15 Ländern in ihren Wettbewerben in Magdeburg auf die Weltmeisterschaft in Eindhoven vor. Zweibeinige Fußballroboter, Serviceroboter, Rettungsroboter und Roboter für das industrielle Umfeld zeigen dabei hautnah den Stand der aktuellen Forschung.

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Anpfiff für die Blechkicker

Es wird geflankt, gefoult und gejubelt, da krachen Verteidiger gegen Stürmer, dass die Trainer vor Schreck hektische Befehle in die Computertasten hämmern. Die Fußball-Roboter aus Leipzig agieren völlig autonom auf dem Spielfeld und können dabei strategische Spielzüge ausführen. Das Nao-Team HTWK tritt beim RoboCup in Magdeburg an, alle Teams verfügen über dieselbe Hardware, sie unterscheiden sich nur in der Software. Der Nao hat 25 Gelenke, im Kopf zwei Kameras, in der Brust und im Fuß Ultraschallsensoren. Beim RoboCup in Magdeburg wird das Spielfeld verdoppelt, da wird das Teamspiel wichtiger. Die Roboter müssen sich gut in auf der Spielfläche verteilen, um Passspiel zu ermöglichen. Aber auch das Laufen und Verfolgen wird von den Leipziger Forschern untersucht und entwickelt. Ein "Vor Ort um vier"-Team ist beim letzten Training vor dem Magdeburger RoboCup dabei.

Robo Werner auf Rettungsmission

Mit ihrem kleinen Roboter kamen Nils Weiser und Lukas Hoyer im letzten Jahr ganz groß raus: bei den RoboCup Weltmeisterschaften in Mexiko holten sie sich den 2. Platz. Ihr kleiner Roboter Werner hat ganz schön was auf dem Kasten, er kann Menschen in einem Labyrinth finden. Werner kann sich selbstständig durch einen Irrgarten manövrieren, warme Stellen an Wänden (zu rettende Menschen) und Bodenfarben (Löcher) erkennen und umfahren – Nils und Lukas haben Werner selbst gebaut und programmiert. Das Team LuMa hat es jetzt auch wieder in die German Open in Magdeburg in der Kategorie Rescue (Rettung) geschafft. Die Jungs vom Magdeburger Werner-von-Siemens-Gymnasium wollen den Wettbewerb gewinnen, um dann wieder an der Weltmeisterschaft teilzunehmen.

Blechkisten mit Gefühl

Behutsam transportiert ein mobiler Roboter Proben durch ein Biolabor. Um ihn herum herrscht der übliche Laborbetrieb: Einer rempelt versehentlich den Roboter an, dieser stoppt sofort. Möglich wird dies durch eine künstliche Haut auf der Oberfläche des Roboters, entworfen vom Fraunhofer Institut Magdeburg. Die Magdeburger Forscher sind Deutschlands Spezialisten auf dem Gebiet der Robotertechnik. Sie haben einen vollautomatischen Putzroboter entwickelt. Der reinigt schon seit 10 Jahren Glasfassade und Dach der Leipziger Messe.