Der AUF–SCHNEIDER

Aufstieg und Fall eines deutschen Baulöwen

Vor 23 Jahren wurde er verhaftet. Im Mai 1995 ging Deutschlands berühmtester Baulöwe und Betrüger den Fahndern von FBI und BKA in Miami ins Netz. Jürgen Schneider hatte sich dort mit seiner Ehefrau Claudia über 13 Monate versteckt gehalten, nachdem er mit seiner Flucht aus Deutschland die größte Immobilienpleite der Nachkriegszeit auslöste. Er hinterließ über 5 Milliarden D-Mark Schulden bei über 50 Banken. Nie zuvor war das Kreditgewerbe in Deutschland so über den Tisch gezogen worden.

Die Jürgen Schneider-Story wird nun in einem spannenden Doku-Drama neu aufgerollt. 

In hochwertigen Spielszenen wird vor allem die Perspektive des geflüchteten Ehepaars eingenommen (Rainer Schöne als Jürgen Schneider, Gesine Cukrowski als Claudia Schneider), deren vermeintlicher Masterplan bald in sein Gegenteil umschlägt. Dazu erläutern die wichtigsten damaligen Mit- und Gegenspieler wie Staatsanwalt, Richter, Zielfahnder und Journalisten, die intensive und schwierige Suche nach dem Baulöwen, welche die deutsche Öffentlichkeit in Atem hält.  Der Zusammenbruch des Schneider-Imperiums ist damals zudem ein großer Schlag für das Zusammenwachsen von Ost und West (Schneider hatte allein in der Leipziger Innenstadt in kurzer Zeit über 70 Gebäude aufgekauft) – wie betroffene Handwerker von damals im Film ebenfalls resümieren.


Buch & Regie
Christian Hans Schulz

Regie Spielszenen
Benjamin Quabeck

Dramaturgie
Herbert Schwarze

Darsteller         
Reiner Schöne als Dr. Jürgen Schneider
Gesine Cukrowski als Claudia Schneider-Granzow

Kamera
Arved von zur Mühlen
Inigo Westmeier

Montage
Martin Schröder
Tobias Haas

Musik
Andreas Moisa, Philipp E. Kümpel

Casting
Maria Rölcke, Cornelia Mareth

Recherche
Paul Range, Gregor Müller, Simon Sack, Karsten Schünemann

Projektentwicklung
Friedericke Freier

Producerin
Katrin Thomas

Produktionsleitung
Sascha Beier

Produzentin
Simone Baumann

Redaktion
Silke Heinz (MDR)
Beate Schlanstein (WDR)


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