Grenzwege

Grenzwege sind die letzten Zeugnisse einer Epoche, in der an freies Reisen noch nicht zu denken war. Heute sind die Grenzen in Europa in fast allen Ländern weggefallen, aber es gibt noch Spuren: Die ehemaligen Grenzwege. Da, wo zwei Länder aneinanderstießen, führten die ehemaligen Grenzwege entlang. Doch wo früher Schmuggler umherstreiften oder Zöllner patrouillierten, suchen heute Stadtmenschen Erholung und die Nähe zur Natur – aus gutem Grund: an den ehemaligen Grenzwegen hat sich eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt erhalten. Heute sind diese Wege Garant für Entdeckungen durch fast unberührte Landschaften und historische Gegebenheiten, die man so nicht vermutet.

Grenzwege führen durch Wälder, wie der Forststeig in der Region Sachsen/sächsische Schweiz und Böhmen in Tschechien, oder erlauben Blicke über sanfte Hügelketten und Weinberge in Höhenlagen wie der Panoramaweg entlang der Grenze Österreichs zu Slowenien oder haben als natürliche Grenzziehung das Wasser, wie der „Sentier des Douaniers“, der Zöllnerweg in Nord-Frankreich. Mal sind es schmale Pfade, mal Arbeitswege, mal führen sie hoch hinaus oder schlängeln sich durch Täler, zumeist aber durch unberührte Natur.

Buch/ Regie:
Wibke Kämpfer (Teil 1)
Marita Neher (Teil 2+3)

Recherche:
Catharina Ludwig

Producer:
Hans R. Boecking

Produzent:
Sascha Beier

Redaktion (MDR):
Ralf Fronz
Jochen Vinzelberg

Weltvertrieb:
ALBATROSS WORLD SALES

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