Geschichte Mitteldeutschlands - 2014

Wolfgang Vogel – Der DDR-Anwalt mit dem goldenen Mercedes.

"Er hatte außerordentliche Fähigkeiten entwickelt, sich zwischen den Welten zu bewegen. Er speiste mit dem Teufel, und man braucht eine lange Gabel, wenn man das tut."

So beschrieb der ehemalige US-Botschafter in der DDR, Richard Barkley, eine der rätselhaftesten Figuren des Kalten Krieges, den Ost-Anwalt Wolfgang Vogel.

Insgesamt 33.755 politische Häftlinge und 250.000 Ausreisewillige kaufte die Bundesrepublik zwischen 1964 und 1989 aus der DDR frei. Anfangs zahlte die BRD noch mit Bargeld, später dann mit Warenlieferungen. So erhielt die DDR bis 1989 Erdöl, Industriediamanten, Kupfer und Konsumgüter im Gegenwert von 3,5 Milliarden DM. Ein lukratives Geschäft für den ostdeutschen Staat, dem es allen möglichen mangelte, nur nicht an Häftlingen.

Dieser "Menschenhandel" zwischen Ost und West war ein heikles Geschäft. Vor allem weil die Regierungen lange Zeit offiziell nicht miteinander redeten. Gefragt waren daher auf beiden Seiten Mittler, die durch ihre Verbindungen in höchste Kreise und diplomatisches Geschick Brücken zwischen den verfeindeten Blöcken schlagen konnten.

Für westdeutsche Politiker und Vertreter der Kirchen, die sich um die Freilassung von Gefangenen bemühten, war Wolfgang Vogel Jahrzehnte lang die wichtigste Anlaufstelle. Auf der anderen Seite des eisernen Zauns bedeutete der Anwalt für viele Tausende politische Häftlinge die letzte Hoffnung. Andere wiederum sahen in ihm nur einen Handlanger des DDR-Regimes, einen "Advocati Diaboli", der mit am meisten von seinen Geschäften profitierte.    

Doch was für ein Mensch war  Wolfgang Vogel wirklich? Wie wurde er zu diesem unentbehrlichen "Anwalt zwischen den Fronten"? Was trieb ihn an?

Die Dokumentation beleuchtet vor allem die Anfänge erfolgreichen Anwalts Wolfgang Vogel, der schon früh ins Blickfeld der Stasi geriet. Im Fokus des Films steht der Zeitabschnitt zwischen 1953 und dem Ende der 70er Jahren. Neben seiner herausragenden Funktion im Häftlingsfreikauf und beim Austausch von Spionen soll auch seine Rolle im politischen Dialog beider deutscher Staaten behandelt werden.

Mit Hilfe von Archivmaterial, dokumentarischen und szenischen Elementen sowie zahlreichen Interviews mit Zeitzeugen, engen  Weggefährten und ehemaligen Häftlingen wird ein facettenreiches Bild des Anwalts zwischen den Fronten gezeichnet. Dabei kommen Seiten Wolfgang Vogels ans Licht die bisher so noch in keiner Fernsehdokumentation thematisiert wurden. 


Buch/Regie: Nina Koshofer

Regie Spielszenen: Pepe Pippig

Kamera: Jürgen Rehberg / Marc Riemer

Producer: Katrin Thomas

Produktionsleitung: Sascha Beier

Produzentin: Simone Baumann

Besetzung:
Thomas Rühmann als Wolfgang Vogel
Sina Kießling als Eva Vogel
Norbert Ghafouri als Reymar von Wedel
Anna Budde als Helga Fritsch
Philipp Lind als Manfred Vogel
Ralph Stieber als Karl-Heinz Brunk

Sendetermin: 27.07.2014, 20.15 Uhr, MDR FERNSEHEN

Fotos: Andreas Lander


Canaletto - Der Maler hinter dem Dresden-Mythos

Dresden. Eine strahlende Metropole. Glanz und Pracht des Barocks. Verantwortlich für dieses noch heute gefeierte Bild ist ein Venezianer – der Maler Bernardo Bellotto genannt Canaletto. Wie kein anderer Maler ist Canaletto mit Dresden verbunden. Vor allem seit der Zerstörung Dresdens durch den 2. Weltkrieg sind seine Gemälde zu emotionalen Ikonen geworden: sie erinnern an die prunkvolle Epoche Dresdens unter August dem Starken und seinem Sohn August III. Der Film aus der MDR-Reihe „Geschichte Mitteldeutschlands“ schaut hinter den Mythos „Canaletto“: wie viel Wahrheit steckt in diesen Stadtansichten? Wie viel Politik? Und vor allem wer war dieser Maler, der das Bild von Dresden festlegte wie kein anderer? Denn die Person Canalettos ist heute beinahe hinter seinen Bildern verblasst.

Kurz vor Weihnachten des Jahres 1766: Canaletto ist nicht mehr der reiche, gefeierte Hofmaler – im Gegenteil: der Italiener ist verschuldet, arbeitet nur als Lehrer für Perspektive an der Akademie der Künste und will Dresden verlassen. Sein Ziel: Petersburg, der Hof der Zarin Katharina der Großen. Dort hofft er, für einige Monate gutbezahlte Aufträge zu erhalten. Ein Mann steht seinem Plan entgegen: Christian Ludwig von Hagedorn. Er ist der Direktor der neugegründeten Dresdner Akademie der Künste, Vorgesetzter Canalettos und sein größter Kritiker. Zudem hat von Hagedorn jeglichen Urlaub für Akademiemitglieder untersagt und ist nicht gewillt, für den Italiener Ausnahmen zu machen. Wessen Wort zählt am Hof in Dresden? Wer kann sich durchsetzen? Und was ist passiert, das Canaletto, der berühmte Maler, in Dresden zu einem Bittsteller geworden ist? Die Konfrontation zwischen Canaletto und von Hagedorn ist der rote Faden des Films – an dessen Ende Canalettos Leben sich für immer verändert.

In Rückblicken erzählt der Film Wendepunkte im Leben Canalettos: wie Canaletto 1747 mit 25 Jahren nach Dresden zieht und Hofmaler August III. wird. Wie der siebenjährige Krieg 1756 abrupt die erfolgsverwöhnte Zeit des Malers beendet und wie der Tod seiner zwei Gönner 1763 – August III. und dessen Premierminister Graf von Brühl – den Aufstieg von Hagedorn fördert. Die Auseinandersetzung zwischen von Hagedorn und Canaletto ermöglicht tiefe Einblicke in das Leben in Dresden im 18. Jahrhundert - vor allem in die Wohn- und Lebenskultur in der Stadt vor dem siebenjährigen Krieg. Welche Getränke waren zu der Zeit Luxus? Nach welcher Mode kleidete man sich? Und wie lebten die Dienstboten? Zudem macht der  Film deutlich, wie Dresden unter August III. tatsächlich aussah, wie viel Wirklichkeit Canaletto in seinen Gemälden wegließ und vor allen warum. 


Autor/Regie: Gabriele Rose

Kamera: Jürgen Rehberg

Producer: Katrin Thomas

Produktionsleiter: Sascha Beier

Produzentin: Simone Baumann

Besetzung:
Alessandro Calabrese als Canaletto
Patrick Diemling als Lorenzo
Tobias Kaufhold als Hagedorn

Sendetermin: 03.08.2014, 20.15 Uhr, MDR FERNSEHEN

Fotos: Andreas Lander


Wernher von Braun - Das düstere Geheimnis des Raketenmanns

Jahrzehntelang galt er als Lichtgestalt deutscher Ingenieurskunst, als einer der großen Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts: Wernher von Braun.

Seine größte Tat, ein historisches Ereignis erster Güte, war die Mondlandung 1969, zu der von Braun mit der Entwicklung der Trägerrakete "Saturn" entscheidend beigetragen hat.

Doch um so weit zu kommen, hat der mit großem Charisma versehene von Braun vorher skrupellos seine Karriere im Dritten Reich vorangetrieben. Seit 1937 war das NSDAP- und SS-Mitglied maßgeblich verantwortlich für Entwicklung und Fertigung der sogenannten V2-Raketen, die vor allem auf England abgeschossen wurden. Damit war er ebenso mitverantwortlich für den Tod von Tausenden Zwangsarbeitern und KZ-Häftlingen vor allem in Mitteldeutschland, in der unterirdischen Raketenfabrik Dora-Mittelbau vor den Toren von Nordhausen in Thüringen.

Die Dokumentation über Wernher von Braun in der neuen GMD-Staffel beginnt im Februar 1969, an einem spannenden und für von Braun überaus gefährlichen Punkt: Wenige Monate vor dem Start von Apollo 11, dem Flug zum Mond, wird er als Zeuge im sogenannten Dora-Prozess vernommen. Sollte hier seine NS-Vergangenheit bekannt werden, würde seine Karriere zerstört und Kennedys Mondprojekt ins Wanken geraten.

Denn von Brauns Verstrickungen und die Nähe zum NS-System kennen in den USA und in Westdeutschland nur ganz wenige. Um ihn und andere für Rüstungszwecke wichtige deutsche Wissenschaftler einbürgern zu können, unterschlägt und fälscht das Pentagon nach Kriegsende in der Geheim-Operation "Paperclip" belastende Angaben aus dem Dritten Reich. Erst nach seinem Tod kommen die Akten an die Öffentlichkeit.

Die Vernehmung Wernher von Brauns in New Orleans ist der rote Faden des Filmes. In Rückblicken wird zudem sein kometenhafter Aufstieg dargestellt, aber auch seine Mittäterschaft und Kenntnisse des furchtbaren Ausbeutungssystems in Mittelbau-Dora dokumentiert. Immer geht es dabei auch um wichtige Fragen, die noch heute aktuell sind. Hat Wissenschaft eine moralische Dimension? Sind Forscher in ihrem Streben auch oder zuallererst der Ethik verpflichtet?

Neben umfangreichem Aktenmaterial aus der Nazi-Zeit und den USA geben unterschiedliche Interviewpartner Einblicke und Einschätzungen zum Menschen und zur Person Wernher von Braun.

  • sein Neffe Christoph von Braun
  • Ruth Bussenius-Kraft, bekannte Schriftstellerin aus DDR-Zeiten und eine der letzten noch lebenden Mitarbeiter von Brauns im Raketenerprobungswerk Peenemünde
  • Jens-Christian Wagner, Leiter der KZ-Gedenkstätte Dora-Mittelbau
  • Rainer Eisfeld, Osnabrück und Michael Neufeld, Washington, Historiker mit langjährigen Forschungen zu von Braun 

Buch/Regie: Christian Schulz

Regie Spielszenen: Pepe Pippig

Kamera: Jürgen Rehberg, Sebastian Hattop

Producer: Katrin Thomas

Produktionsleiter: Sascha Beier

Produzentin: Simone Baumann

Besetzung: 
Stephan Schill als Wernher von Braun
Bernhard Geffke als Richter Hans Hückel
Kai-Peter Gläser als NASA-Anwalt
Lars Möhring als US-Offizier

Sendetermin: 10.08.2014, 20.15 Uhr, MDR FERNSEHEN

Fotos: Andreas Lander


Elsa Brändström – Der Engel von Sibirien

Elsa Brändström - unzählige Straßen, Kindergärten und Schulen tragen in Deutschland ihren Namen. In den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts verehren sie Menschen in Deutschland und auf der ganzen Welt als "Engel von Sibirien" und "Mutter von Neusorge". Die Presse feiert sie als Star oder Heilige. Sie wird mit Preisen überhäuft, mehrmals für den Friedensnobelpreis nominiert und von Hitler hofiert. Heute kennt niemand mehr Elsa Brändström. Wer war diese Frau?

GMD erzählt die besondere Geschichte einer jungen bürgerlichen Frau aus Schweden.  Sie meldet sich wie Tausende andere Frauen in ganz Europa 1914 zum Lazarettdienst und gerät in den Strudel der Weltgeschichte. Sie zaudert und leidet, kämpft und überlebt. Am Ende verleiht sie dem Begriff Menschlichkeit eine neue Dimension: sie rettet hunderttausende Kriegsgefangene in Sibirien vor dem Tod und gibt tausenden Kindern in ihrem Waisenheim im sächsischen Mittweida eine Zukunft.

Als Tochter des schwedischen Militärattachés in St. Peterburg erlebt Brändström 1914, wie Europa in den Krieg zieht. Als Krankenschwester des Roten Kreuzes reist sie nach Sibirien, um in den Gefangenenlagern den Männern zu helfen. Für die deutschen und österreichischen Kriegsgefangenen, die hier unter furchtbaren Bedingungen in Erdbaracken dahinsiechen, wird sie eine Lichtgestalt. Sie sammelt zwischen 1916 und 1920 in St. Petersburg, Stockholm und Berlin warme Kleidung, Medikamente, Lebensmittel und organisiert den Transport nach Sibirien, zunächst auf Kamelen, später mit der Eisenbahn. Erst als sich der Völkerbund der Heimkehr der Kriegsgefangenen annimmt, verlässt Elsa Brändström Russland.

Mit Spendengeldern und den Einnahmen aus ihrem Buch richtet sie in Deutschland nach dem 1. Weltkrieg ein Kinderheim ein. Über 2000 Kinder kommen hier in den 20er Jahren unter. Erhalten Essen, Zuwendung und eine Ausbildung. 1929 heiratet sie. Mit ihrem Mann, einem überzeugten Sozialisten, emigriert sie 1933 nach Boston. Vom Helfen kann sie auch dort nicht lassen: Sie gründet einen Verein, der sich um Flüchtlinge aus Europa kümmert. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs organisiert sie Hilfssendungen an Kinder in Deutschland. Am 4. März 1948, drei Wochen vor ihrem 60. Geburtstag, stirbt Elsa Brändström. Ihrer Tochter schreibt sie:"Hab nicht Angst. Das Leben ist aufregender, schöner und kraftvoller als ihr es Euch vorstellen könnt. Wir sind viel stärker als wir glauben.

Die Dokumentation inszeniert die Arbeit von Elsa Brändström in Sibirien und beginnt sich auf Spurensuche nach Mittweida. Erstmals filmt ein Kamerateam im Schloss Neusorge, dem ehemaligen Waisenheim. Neben dem Historiker Jochen Oltmer und der Honorarkonsulin Schwedens Petra Löschke kommt auch Elsa Brändströms Stiefsohn Konrad Ulich zu Wort. Seine Schilderungen den Menschen Elsa Brändström erkennen.


Autor/Regie: Annette Baumeister

Regie Spielszenen: Pepe Pippig

Kamera: Jürgen Rehberg / Jean Schablin

Producer: Katrin Thomas

Produktionsleiter: Sascha Beier

Produzentin: Simone Baumann

Besetzung:
Ellen Müller als Elsa Brandström
Nico Ehrenteit als Soldat Richard
Pit Bukowski als Soldat Wilhelm
Dmitry Brauer als Russ. Lagerkommandant
Michael Ruchter als Soldat Klaus

Sendetermin: 17.08.2014, 20.15 Uhr, MDR FERNSEHEN

Fotos: Andreas Lander


Gustav Adolf II. – Der Kampf um Magdeburg

"Der Löwe aus Mitternacht" - kaum ein König wurde in der deutschen Geschichte so gefeiert, wie ausgerechnet der Schwedenkönig. Der Film beleuchtet die letzten beiden Jahre vor seinem Tod in der Schlacht bei Lützen. Als er 1630 deutschen Boden betritt scheint  Frieden möglich, nach 11 Jahren des Kämpfens im 30jährigen Krieg. Mit Gustav Adolfs Erscheinen tritt der Krieg aber in eine neue Phase: Diese wird den Krieg auch nach Sachsen bringen, das bisher verschont war. Nach seiner Ankunft beginnt das Ringen um den neutralen sächsischen Landesfürsten – beide Kriegsparteien wollen ihn auf ihrer Seite haben. Gerufen haben den König der Schweden allerdings nur wenige, die Mehrheit der protestantischen Fürsten hat kein Interesse an seinem Eingreifen. Und so muss Gustav Adolf erst einmal um Bündnispartner kämpfen. Dabei spielt ihm ein Ereignis in die Hände, das überall für einen Aufschrei der Empörung sorgen wird: das Massaker von Magdeburg. Gustav Adolf II kann es nicht verhindern, obwohl er der belagerten Stadt seine Hilfe versprochen hat. Als blutigstes Gemetzel während dieses Krieges geht es in die Geschichte ein.  Der schwedische König schlachtet es propagandistisch aus und hat am Ende den Verbündeten, den er so dringend braucht: den Kurfürsten Johann Georg von Sachsen. Dabei ist dieser Verbündeter wider Willen. Sein Bestreben gilt vor allem der Unversehrtheit Sachsens, das er lange aus dem Krieg heraushalten kann. Mit dem Auftauchen des Schwedenkönigs muss er ohnmächtig mitansehen, wie er in das Schlachten hineingezogen wird, ohne dass er es verhindern kann. Erst das Massaker von Magdeburg zwingt den sächsischen Kurfürsten, seine Neutralität aufzugeben und sich zu einer Seite zu bekennen. Mit Johann Georg kämpft Gustav Adolf in der Schlacht bei Breitenfeld  - ein Triumph! Gustav Adolf ist auf dem Höhepunkt seiner Macht, der Weg ist frei: bis nach Wien könnte er marschieren und dem Kaiser seinen Frieden aufzwingen. Doch er lässt die Gelegenheit verstreichen, plündernd und marodierend verwüstet er Bayern, bis der Kaiser seinen berüchtigten Feldherrn Wallenstein zurückholt. Es kommt zum High-Noon zwischen den beiden in der Schlacht von Lützen.

Der Film zeigt nicht nur die Seite der Könige, Feldherren und Fürsten, sondern auch  die Seite der kleinen Leute, jemand "von unten". Peter Hagendorf aus Zerbst ist ein Söldner unter Hunderttausenden in diesem Krieg. Ein Opfer und Täter zugleich. Einer, der als Pappenheimer bei der Belagerung Magdeburgs dabei ist und bei Breitenfeld zu den wenigen Davongekommenen auf kaiserlicher Seite gehört. Einer, der acht von zehn Kindern in diesem Krieg verlieren wird und seine erste Frau. Aber einer, der lesen und schreiben kann – ein Umstand, der sicher zum Überleben beigetragen hat. Mit Peter Hagendorf nähert sich der Film der anderen Seite des Krieges, mit ihm erfährt der Zuschauer etwas über das Alltagsleben eines Söldners. Dabei hilft auch ein sensationeller Fund, den Archäologen vor einiger Zeit gemacht haben. Ein Massengrab aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, gefunden auf dem Schlachtfeld von Lützen. Im Landesmuseum in Halle bringen  Anthropologen die Toten von Lützen zum Sprechen. Die gefundenen Skelette geben Auskunft über Ernährung, Krankheiten und Verletzungen, sie berichten aber auch von der Realität des blutigen Gemetzels auf den Schlachtfeldern.


Buch/Regie: Judith Voelker

Regie Spielszenen: Pepe Pippig

Kamera: Jürgen Rehberg / Marc Riemer

Producer: Katrin Thomas

Produktionsleiter: Sascha Beier

Produzentin: Simone Baumann

Besetzung:
Ralf David als Gustav Adolf v. Schweden
Beat Marti als Peter Hagendorf
Andreas Erfurth als Johann Georg v. Sachsen
Andreas Stadler als Oberst von Falkenberg
Ulrich Blöcher als Wachoffizier
Katja Weiland als Frau Hagendorf

Sendetermin: 24.08.2014, 20.15 Uhr, MDR FERNSEHEN

Fotos: Andreas Lander