Lebensretter „Berlin-Eichgestell“ - Sdg. 16.09.2021

Am 15.2.1988 ist gegen 9:20 Uhr der „Städteexpress Rennsteig“ auf dem Aussenring Berlin unterwegs. An Bord: eine Schülergruppe aus Ichtershausen/Thüringen. Die Stimmung ist ausgelassen. Die Teenager freuen sich auf vier Tage in der Hauptstadt der DDR. Doch dann passiert das Unglück. Auf der hochfrequentierten Strecke fährt einige Minuten vor dem Städteexpress der „Sputnik“ am Bahn-Kreuzungspunkt „Eichgestell“ ein. Der „Sputnik“ ist ein stündlich fahrender Vorortszug, der von Werder nach Karlshorst unterwegs ist. Er muss vor einem roten Signal halten. Durch einen Fehler des Fahrdienstleiters bekommt der „Städteexpress Rennsteig“ für dasselbe Gleis freie Fahrt. In der Nähe der Abzweigstelle Eichgestell fährt der Schnellzug aus Meiningen auf den Personenzug auf. 34 Menschen werden zum Teil schwer verletzt, ein Fahrgast stirbt später an den Folgen des Unfalls. Drei der ehemaligen Schüler aus Thüringen erzählen, wie sie das Unglück erlebt haben.

 

Moderation: Sven Voss
Quelle der Fotos: DRA

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