Lebensretter „Frühjahrsunwetter im Osten Deutschlands“ - Sdg. 28.04.2022

Im Mai 2014 überraschen sintflutartige Regenfälle die Menschen in Meißen. Der sonst so beschauliche Fluss Triebisch tritt über die Ufer und verursacht im Stadtteil Triebischtal eine Flut ungeahnten Ausmaßes, die auch einen Bus voller Fahrgäste einschließt und ein paar Kilometer weiter fast ein Einfamilienhaus zum Einsturz bringt.

Im Mai 2015 wird die Kleinstadt Bützow vom stärkstem jemals in Deutschland gemessenen Tornado der Stufe F 3 mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 Stundenkilometern heimgesucht. Auf seinem Weg verfehlt der Wirbelsturm um Haaresbreite das Wohnhaus eines jungen Ehepaares mit ihren vier kleinen Kindern. Er hinterlässt im gesamten Ort eine Spur der Verwüstung und verursacht Millionenschäden.

Aus einer so genannten Superzelle, die im Mai 2017 über Thüringen zieht, entladen sich im Raum Stadtroda Hagel und Starkregen. Durch den nicht enden wollenden Regen lockert sich das Erdreich, wodurch eine Gerölllawine abgeht und die Bahngleise auf der Strecke zwischen Gera und Stadtroda so stark beschädigt, dass eine dort entlangfahrende vollbesetzte Regionalbahn entgleist.

Moderation: Sven Voss

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